Betriebserkundungstag bei Henniges in Rehburg

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Wir, die Klasse 10c, haben unseren Betriebserkundungstag bei Henniges in Rehburg verbracht. Henniges ist ein mittelständisches Wirtschaftsunternehmen, welches schon seit 1951 besteht und Gummiabdichtungen etc. für bekannte Automarken wie z. B. BMW und Mercedes herstellt. ...

Unser „Erkundungstag“ startete mit der Begrüßung durch den Ausbildungsleiter und einer Präsentation des Plant Managers (Betriebsleiter) Patrick Vogel. In diesem Vortrag (welcher auf Englisch geschrieben war) wurde uns das Unternehmen und die Tätigkeiten bzw. die hergestellten Produkte vorgestellt. Danach haben wir in 3 Gruppen zusammen mit dem Ausbildungsleiter und den Auszubildenden, die bei Henniges letztes Jahr ihr duales Studium begonnen haben, die Werke mit den drei verschiedenen Produktionszweigen besichtigt. In den Werken selbst konnten wir fast immer einen ziemlich extremen Geruch wahrnehmen, aber davon mal abgesehen war es ein sehr interessanter und informativer Rundgang, bei dem wir uns die Produktion, Verarbeitung und Bearbeitung des Gummis bzw. weiterer Bauteile ansehen konnten. Anschließend hatten wir die Möglichkeit, den Henniges- Mitarbeitern noch offen gebliebene Fragen zu stellen, welche uns sehr ausführlich beantwortet wurden.

Mareike S.

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Betriebserkundungstag bei VW in Hannover

Wir, die Klassen 10b, haben heute am 13. März zusammen mit der Klasse 10d an einer Betriebserkundung im VW-Werk Hannover teilgenommen. Uns wurde vor allem der zum Großteil durch Roboter durchgeführte Produktionsbereich genau gezeigt und erklärt. Danach wurden uns die einzelnen Montagebereiche, in denen noch viel von Hand gearbeitet wird erklärt und z.T. gezeigt.

Unser Besucherführer, ein ehemaliger VW-Mitarbeiter, hat uns außerdem einige allgemeine Informationen wie Details zu VW als Ausbilder und Arbeitgeber und den vielen verschiedenen Arbeitsmöglichkeiten bei VW, sowie den innerbetrieblichen sozialen Aspekten wie einer Gruppe Betriebsärzte, die z.B. auf ergonomische Korrektheit an den Arbeitsplätzen achten, vermittelt. Schade war nur, dass wir den Produktionsbereich des Porsche Panamera nicht besichtigen konnten.

Insgesamt konnte ich mir einen sehr guten Eindruck von dem Betrieb VW machen. Ich bin immer noch sehr beeindruckt von den unglaublichen technologischen Errungenschaften, wie den Robotern, die hier Arbeit in Perfektion innerhalb von Sekunden verrichten.

Johann K., Julius H.

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Betriebserkundungstag bei Daimler in Bremen

Wir, also die Klasse 10a waren am 13.3.13 im Daimler-Werk in Bremen. Wir freuten uns alle drauf und wollten sehen wie man Autos „macht“. Aber als wir im Bus saßen wussten wir ja noch nicht dass die Fahrt so lange dauern würde… Sobald wir da waren wurde es besser! Wir stiegen aus dem Bus und wurden sofort on zwei jungen Auszubildenden empfangen. Sie führten uns in ein riesiges Gebäude vorbei an dem Parkplatz mit einigen Autos von denen bestimmt jeder gerne eins gehabt hätte. Wir wurden alle zusammen in einen Konferenzraum geführt, da langen auf jedem Tisch Kopfhörer und ein kleiner Empfänger, später erfuhren wir dass es in den Hallen so laut sein würde dass wir ohne sie kaum etwas zu verstehen sei. Als nächstes schauten wir uns den Werksfilm an und in einer kleinen Präsentation wurde uns erklärt, dass im Werk in Bremen sowohl die Mercedes E-Klasse als auch SLK’s und andere Autos gebaut werden. Der Mercedes-Benz GLK wird so nur in Bremen gebaut und ist somit etwas Besonderes. Im Allgemeinen arbeiten in Bremen etwa 13000 Mitarbeiter in verschiedensten Berufen. Daimler hat ein Jahres Einkommen von 106,5 Mrd. Euro im Jahr! Es war beeindruckend zu hören wie viel Geld in einem Jahr zusammen kommt, und in welchen Ländern Daimler vertreten ist! Das Werk in Bremen ist in etwa so groß wie 200 Fußballfelder und man kann mit eigenen Shuttle-Bussen über die Fläche fahren oder auch mit Fahrrad.

Als der Vortrag vorbei war gingen wir zuerst in die Rohbau-Halle. Hier wird die Karosserie zusammen geschweißt oder teilweise auch nur geklebt. 95% der Arbeiter sind Maschinen und arbeiten voll automatisch. Es war fast einschüchternd zu sehen wie hoch die Funken beim schweißen geflogen sind, aber auch zu erfahren dass die Roboter so stark sind das sie einen Menschen einfach töten können war erschreckend. Wir fuhren in eine andere Halle: Die Montage! Hier sahen die Autos schon nach „Auto“ aus, und man konnte sich super vorstellen wie toll es sein muss so ein Wagen zu fahren! In der Montage gibt es nicht nur Roboter sondern auch normale Menschen. Es ist alles Fließbandarbeit und jeder muss sich fast schon beeilen um das vorgegebene Pensum zu erreichen. Eine sehr stressige Arbeit bei der keine Fehler passieren dürfen, da sonst das Auto nicht so funktioniert wie es soll, aber auch da man genau zurück verfolgen kann wer den Fehler gemacht hat. Dafür gibt es eigene Kärtchen auf denen alles genau vermerkt wird und die bis zur Verschrottung des Autos aufgehoben werden.

Da unsere Zeit mehr als Kurz war, hatten wir nur einen kleinen Einblick, aber der war echt faszinierend! Am besten wäre es aber gewesen, wenn wir jeder noch ein Auto als Present bekommen hätten… :)

Janina M.

Betriebserkundungstag bei "Lloyd shoes" in Sulingen

 

Am 13.März um ca. 8:10 Uhr traten wir (Klasse 10e) unsere Fahrt nach Sulingen zu unserer Betriebsbesichtigung der Firma "Lloyd shoes" an. Nach einer guten halben Stunde erreichten wir den Betrieb und wurden sofort herzlich empfangen. In einem Konferenzraum bekamen wir von einer Mitarbeiterin und gleichzeitig Besichtigungsführerin erste Informationen über die Geschichte und die Produktion der Firma Lloyd. Anschließend bekam jeder von uns Kopfhörer die über ein Funkgerät mit dem Mikrofon unserer Führerin verbunden waren. So konnten wir sie trotz des Lärms in den Produktionshallen gut verstehen. Als erstes gingen wir in die Halle des Zuschnitts. In diesem Bereich werden die Einzelteile des Leders ausgeschnitten. Von Station zu Station wurden diese in vielen Schritten zusammengenäht. Größtenteils geschehen diese Schritte in Handarbeit. Jeder Mitarbeiter trägt zur Fertigstellung eines Schuhs bei und erfüllt seine Aufgaben mit geschultem Auge. Zum Schluss durften wir Fragen stellen, die uns im Anschluss ausführlich beantwortet wurden.

Insgesamt war die Besichtigung sehr interessant und informativ. Die Mitarbeiter waren alle freundlich und offen und gaben uns einen direkten Einblick in die einzelnen Arbeitsschritte der Anfertigung eines Schuhs.

Jolin, Paula, Verena, Kathi

   
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