Zahlreiche Zuhörer hatten sich am Abend des vorletzten Schultags vor den Ferien wieder zum traditionellen Sommerkonzert des Gymnasiums Stolzenau am Ravensberg eingefunden und die Dreifachsporthalle gut gefüllt. Zum Auftakt spielte das Blechbläserensemble unter der dynamischen Leitung von Florian Siebert das bekannte Stück Halleluja Drive von C. Hazell.

Schulleiter Dr. Matthias Akkermann begrüßte das Publikum, dankte allen Mitwirkenden, Helfern und Unterstützern. Ausdrücklich würdigte er dabei das große Engagement des scheidenden Referndars Florian Siebert, der weitgehend die Leitung des Jugendblasorchesters und der Bigband für den kurzzeitig verhinderten Jürgen Graf übernommen hatte. So war es möglich, dass das eingeprobte Programm vollständig dargeboten werden konnte.

Unter der Leitung von Raphael Munk präsentierte sich das Vororchester schwungvoll mit einem Medley aus A. Lloyd-Webbers Musical The Phantom Of The Opera und mit Smooth von C. Santana.

In klanglich völlig andere Sphären entführte der Chor der Musicalklassen 5 und 6 die Zuhörer mit Look At The World von J. Rutter unter der Leitung von Ulrike Groeneveld und in bewährter Begleitung von Mathias Goedecke am Piano.

 

Weiter ging es mit dem rhythmusbetonten afrikanischen Tanzlied Masivume sonke und dem von M. Nagel neu arrangierten Volkslied Kein schöner Land unter der Leitung von Christiane Sprick.

Der Jugendchor (Leitung: Raphael Munk und Christiane Sprick) begeisterte das Publikum in strahlend sauberer Intonation mit Just Sing It (C. Gerlitz) und Eternal Flame (a cappella arrangiert von O. Gies), wobei Eske Meyer, Angelina Mitsis und Janina Ahrens mit ihren klaren Stimmen auch solistisch überzeugten. Das Spiritual Deep River war ein weiterer klanglicher Genuss.

Der aus dem Wahlpflicht-Unterricht stammende Mittelstufenchor (WPU-Chor genannt) schloss ebenfalls mit einem Spiritual an: Elijah Rock, ein rhythmisch herausforderndes fünfstimmig gesetztes Chorstück, präsentierten die jungen Sänger und Sängerinnen forsch und mitreißend.

Auch den ruhigen Song Flashlight trug der WPU-Chor mit großem Engagement vor und wurde dabei von Michelle Frank am Piano souverän begleitet.

Highlight des ersten Konzertteils war - fast schon traditionell - Hello Goodbye, ein Medley aus Songs von den Beatles, für Chor und sinfonisches Blasorchester arrangiert, welches diesmal unter der Leitung von Raphael Munk von allen 120 Mitgliedern der drei Schulchöre und dem Jugendblasorchester zu Gehör gebracht wurde und das Publikum begeisterte.

 Im zweiten Teil des Konzerts zog das Jugendblasorchester die Zuhörer mit der fulminanten Orchesterfantasie Oregon  von J. de Haan in seinen Bann.

Hochkonzentriert, aber mit Leichtigkeit, führte Florian Siebert den Dirigentenstab.

In Bugler's Holiday glänzten Nils Graner, Julius Grote und Birte Lustfeld mit virtuosem Trompetenspiel.

Auch in Showdown For Band stellte das Jugendblasorchester sein musikalisches Können unter Beweis.

In rasantem Tempo erklang die Badinerie von J. S. Bach, virtuos vorgetragen von Carolin Buczek an der Soloflöte.

Zum Abschluss spielte das Orchester das 80iger Kult (Tour) Medley (arrangiert von T. Kraas) und zeigte damit noch einmal seine große musikalische Bandbreite und Flexibilität.

Offensichtlich hatten die Instrumentalisten auch großen Spaß daran die fetzigen Melodien mitzusingen.

Im letzten Teil des Konzerts trat die Bigband - ebenfalls unter der Leitung von Florian Siebert - auf und präsentierte Gonna Fly Now (B. Conti), Brass Machine (M. Taylor) und Africa von Toto., wobei Henrik Brockhoff an der Gitarre, Lennart Graf an der Trompete, Sophia Wilkening am Saxophon, Jakob Ahl an der Posaune und Ann Kristin Lustfeld am Saxophon mit improvisierten Soloeinlagen zu hören waren.

Angelina Mitsis überzeugte mit ihrem Sologesang in Hello von A. Adkins,

Sarah Helal begeisterte mit I've Got You Under My Skin von Porter.

Den krönenden Schlusspunkt setzte die Abiturientin Janina Ahrens in Flashdance von Moroder mit ihrer voluminösen Stimme.

                                                                                                                                                  Fotos: Matt Kay

   
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