Eine Tort(o)ur und ein paar Enttäuschungen am Abend

Freitag, wieder 8:30 Uhr und die harmonische kitchen group tritt zum Dienst an. Nach einem ausgewogenen Frühstück (Grüße an Diabetes) machten wir uns mit frisch erlernten Marschliedern auf den Lippen, um unserem Bildungsauftrag gerecht zu werden, auf den Weg zum 4T-Trail. Jedoch nicht in Begleitung von Elsa und McWilli, die sich erfolgreich davor drückten, schließlich sollte verhindert werden, dass Personen getragen werden müssen. Grüße gehen raus. Während die beiden selbstlos Shopping für Sparfüchse auskundschafteten und somit mehr Kilometer am Tag zurücklegten als die gebeutelten Kinder, durften wir bei tropischer Hitze die maulwurfshohen Berge hochwandern, begleitet von der originellen Marschmusik, danke dafür DJ Clemens. Nach gefühlten Ewigkeiten erreichten wir endlich die lang ersehnte Gondel. Die Freude hielt nicht lang, da die Fahrt gefühlte 10 Sekunden lang war. Wir hatten noch nie so viel Spaß in unserem Leben, wie an diesem Tag. Achtung: Ironie!

Am höchsten Punkt von Portland
Es ist auch wirklich eine Qual, so einen Blick auf Portland zu genießen.
Zum Glück dauerte die Fahrt mit der Airtram hier herunter doch etwas länger als 10 Sekunden, sonst hätten wir wieder gleich zurück zum Hospital hinauf fahren müssen.

Irgendwann im Hostel angekommen, ging es nach ganzen 10 Minuten Pause los zum nächsten Abenteuer. Eine Führung durchs William Temple House, wo sich Freiwillige dazu bereit erklären Bedürftigen zu helfen. Die freie Zeit verbrachten wir mit Elsa und McWilli, indem wir eine kleine Shopping-Tour einlegten. Bei dieser Tour stellte sich herraus, dass Willem Alexander Rode doch nicht so gechillt ist wie gedacht, da er den stylischen Tipps von Hatlapinchen nicht folgen wollte und stattdessen lieber schreiend durch den Laden gelaufen ist. McWillis Kommentar dazu: "Entschuldigung, Hatlapinchen wollte mich dazu zwingen, einen furchtbaren Bademantel in aller Öffentlichkeit anzuziehen". Heute mussten die Brainless Boys auf die "ab 8 Uhr ist keine Hosenpflicht mehr" verzichten, weil die Mädels doch unbedingt bei dem legendären Footballspiel der Lincoln Highschool ihre future husbands finden mussten. Nessi war jedoch kurz davor, die Nacht im Gefängnis zu verbringen, da sie ihre Tasche durch die Security geschmuggelt hat, in der gefährliche Flüssigkeiten vorhanden waren (Wasser). Die Freude hielt jedoch nicht lange an, da die Mädels direkt nach Anpfiff bemerkten, dass sie keine Ahnung von Football haben und die Jungs leider auch zuviel Kleidung trugen. Mit anderen Worten, morgen freuen wir uns wieder unsere hosenlosen Jungs. Schließlich hatten wir einen Tag mit Höhen und Tiefen ( im wahrsten Sinne des Wortes lol)

Nachmittags schnell noch etwas Pizza, damit beim Abendessen möglichst viel übrig bleibt ;-)
Football: Kickoff
Leider waren die Cheerleader doch eher eine Enttäuschung, sowohl für unsere Jungs als auch für unsere Mädels...
... und dann hat die Heimmannschaft auch noch verloren. Wenigstens hatte das Spiel doch einen unerwartet hohen sportlichen Wert.

 

   
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