Oregon-Fahrten

Berichte zu den Oregonfahrten

Ein nächtlicher Zwischenfall zeigte wie sehr das Jungszimmer unter Schlafentzug leidet. Ein Lagerkoller stand kurz bevor, doch unser Senior warf sich waghalsig dazwischen. Problem gelöst!. Erholt und ausgeschlafen nahmen wir das immer noch aus Toastbrot und Müsli bestehende Frühstück zu uns.
Bei Big Pink, dem höchsten Gebäude der Stadt, gingen Cooki & Paul mit McWilli die Leute im "Portland City Grill" mit Süßigkeiten bestechen, damit wir die atemberaubende Aussicht im 30. Stock genießen und uns wortwörtlich einen Überblick über Portland verschaffen konnten. Wir überwanden rasend schnell die Höhenmeter im Fahrstuhl. Um die Vogelperspektive jeder Fensterseite zu genießen, latschten wir umher und gerieten natürlich auch gleich in den Bereich, den wir eigentlich nicht betreten sollten (Adults only). Eine kurze Fotosession später begaben wir uns mithilfe des Fahrstuhls wieder auf unser Niveau.

Nach einem kleinen Spaziergang müssen die Sportler erstmal ausruhen.

Im Anschluss  ging es mit nur minimalem Aufenthalt im Hostel weiter zum August Moon, da heute chinesisch auf dem Plan war, wo wir wohl die größte Einnahmequelle der Woche waren. Trotzdem mussten wir selbst darauf achten, unsere Vorsuppe und die Glückskekse zu bekommen.

Wo ist die Suppe?

Frisch gestärkt ging es weiter zu den Firefighters. Dort zeigten uns die gutaussehenden und muskulösen Feuerwehrmänner die Ausrüstung und erklärten uns ihre Fähigkeiten, wobei sie aber durch vier Einsätze unterbrochen wurden. So verbrachten wir die meiste Zeit vor der Wache, wartend auf die Rückkehr der beeindruckenden Fahrzeuge. Als der Drehleiterwagen zurückkam bekamen wir noch eine exklusive Show zu sehen. In einem Satz: "eine Feuerwache wie es sie bei Feuerwehrmann Sam gibt."

 

Da kommt der Truck
Was kommen da wohl für schöne Dinge zum Vorschein?
... jeder hat so sein Lieblingswerkzeug
Die Show mit dem Drehleiterwagen. Leider durften wir nicht rauf.
Unser letztes Gruppenbild dieses Jahr

Als krönenden Abschluss des Tages zwang uns McWilli zu einer Modenshow, bei der alle ungeahnte Modeltalente offenbarten: Auf dem Catwalk präsentierten wir einige unserer gemachten Schnäppchen. We are looking forward to the movie.

"Neeeiiiinn neiiiiin, was ist los?!
Ich dachte, es ist mitten in der Nacht, ich will jetzt nicht aufstehen! Neeeiiin!" So das freizügige, sabbernde Finn um 6:00 Uhr [mitten in der Nacht] und leitete damit den erneut frühen, tollen Tag ein. Zum 13ten mal zu sagen, dass es auch an diesem Morgen ein ausgewogenes Frühstück aus Sandwiches gab, wäre unnötig, deshalb lassen wir es, nein Spaß.
Anschließend fuhren wir per S-Bahn zur German International School, wo wir freudig empfangen und in einen Aufenthaltsraum geführt wurden. Die für uns bereit gestellten Snacks wurden durch unterzuckerte, unter Schlafmangel leidenden Jugendlichen innerhalb weniger Sekunden verschlungen.
In unserer ersten Unterrichtsstunde (als LEHRER) stach besonders das Lehrer-Team mit dem Thema "Flüchtlinge" hervor. Deren Unterricht war nämlich so langweilig, dass unser Rentner McWilli einnickte.

Was abends immer gelingt, hier leider nicht (McWilli am Schlafen zu hindern)
Hmmm. Etwas Vorbereitung in der Lehrerrolle schadet wohl doch nicht.
Zum Glück waren lief es bei anderen auch anders

"RRRRRRIIIIIINNNNNNGGGGG". Die aus Hollywood bekannte Schulglocke läutete zur Pause. Auf dem hermetisch abegeriegelten Schulhof angekommen hielten Normen, Schmolli, Tschastin und Hans es für eine gute Idee, sich auf die "Buddy-Bench" zu setzen. Entspannen konnten sie nicht lange. Plötzlich kamen unser zartes Gewächs aus dem Lebensgarten, welches sich wieder komplett in ihrem Element befand, und eine Kinderschar angelaufen. Nachdem wir die von den Kindern liebevoll gestellte Frage, ob wir mitspielen wollen, verneinten, wurde uns eine zweite Frage gestellt: "Warum sitzt ihr dann auf der "Buddy-Bench"?! Denn auf der Bank darf man nur sitzen. wenn man keine Freunde hat. Als wir das erfuhren flüchteten wir schnell.

Man sollte wissen, was eine Buddy-Bench ist, bevor man dort Platz nimmt
Man kann es aber auch mal genießen, allein zu sein.

Als anschließend ein Mädchen durch einen komisch flatternden Football, geworfen von uns Dalton-Schülern, fast einen Headshot kassiert hat, platzten auch unsere letzten "Knabenmorgenblütenträume", als Footballer in den USA durchzustarten (Surprise, wir sind so gebildet, wir zitieren sogar Göte).
Jetzt ging es in die zweite Stunde und der müde McWilli durfte im Theaterunterrciht einer unserer anderen Gruppen seine alten Knochen beim Tansen klappern lassen. Doch auch die "Flüchtlingsgruppe" lernte erneut dazu. Amis sind nämlich in der Lage, wenn sie ein Flüchtling wären, ihre Häuser zusammen zu falten und in ihren Rucksack zu packen. Ein russisch-ukrainisch-amerikanisches Gewächs der German International School sagte außerdem, dass er eine Waffe für "self-defense" mitnehmen würde.
Um einige (mehr oder weniger nachhaltige) Eindrücke reicher stiegen wir wieder in die S-Bahn und begaben uns zurück zum Hostel. Hier hielten wir uns bestimmt, ganze, ca., ungefähr 10 min. auf, bevor es zum Pizzaessen ging. Nicht wirklich satt (weil kleinere Pizzastücken als Bjanni) ging es zum Kino.

Wir wissen nicht, wieso dieses Bild hier ist, aber es zeigt Bjanni im Pizza-Laden, also passt es irgendwie.

Wir entschieden uns für den Film ''Night School'', welcher anscheinend nicht besonders beliebt war, da wir neben uns ganze zwei andere Personen vermerken konnten. Vielleicht lag es aber auch daran, dass das Kino nicht beliebt ist, weil die Tortilla Chips ähnlich neutral schmeckten wie wenn man z.B. auf der Eintrittskarte kauen würde oder das Slusheis Baustoffschaumkonsistenz hatte. Jedenfalls machten einige den McWilli und schliefen ein, die Köpfe fielen in Reihe zur Seite , Dominoeffekt.

Die Vorbereitung für den großen Showdown dieses Tages, für den leider kein Bildmaterial vorliegt...

Danach stiegen einige schon in die S-Bahn um zum Hostel, einigen anderen kam die grandiose Idee zu Starbucks zu gehen, welche sich später für zwei unschuldige Personen als weniger toll erweisen sollte. Wir bestellten, stiegen in eine andere S-Bahn, fuhren Richtung Hostel, die Getränkestände in den Bechern sanken, das Ziel kam näher. Die Haltestelle war bereits in Sicht, als Finja zum Staubsauger transformierte und den letzten Rest  ihres Getränks vom Boden aufsog. Nun kam der gravierende Fehler. Hans, der durch das Geräusch leicht genervt war, sagte zu Finja: "Kannst du das bitte machen, wenn wir gleich drau...", als die Bombe platzte: Finja musste lachen und der gesamte Rest ihres Getränks wurde in einer Riesenfontäne auf Hans und Finn verteilt. Beide duckten sich an, ihre gesamten SCHWARZEN Jacken von oben bis unten weiß bespenkelt. Die ganze Gruppe und auch andere Personen lachten und Finns Kommentar"Ich sehe aus wie die Milchstraße" wirkte wie Zunder im Feuer für das Gelächter im Zug. Nun gingen wir nur noch leicht traumatisiert nach "Hause" und ein weiterer toller Tag ging zu Ende.

   
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