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Hinweis

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Wer die Vergangenheit nicht kennt,

ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.

George Santayana (1863-1952)

 

Der Beitrag des Faches Geschichte zur vertieften Allgemeinbildung

Das Fach Geschichte ist in allen Schularten ein zentrales Fach, weil seine Inhalte das „Gedächtnis" der Gesellschaft darstellen. Es eröffnet einen Zu­gang zur Welt, der ein Verstehen der Gegenwart aus ihrer Genese ermöglicht. Begründete Urteile über gegenwärtiges Geschehen sind ohne den historischen Bezug nicht möglich. Erst der historische Bezug erschließt Wege der Erkenntnis über die Hintergründe bedeutsamer Weichenstellungen in der Entwicklung einer Gesellschaft. Erst die Geschichte eröffnet das Verständnis für die Eigenart gegenwärtiger politischer, sozialer, wirtschaftlicher und kul­tureller Verhältnisse auch in ihren regionalen Ausprägungen.

Da sich ein Großteil des menschlichen Handelns in der Geschichte nur auf die kurzfristige Gestaltung der jeweiligen nahen Zukunft bezog, soll eine Orien­tierung mit Zukunftsbezug durch das Fach Geschichte erreicht werden. So lassen sich durch die historische Betrachtungsweise Urteile finden über die voraussichtliche Verlässlichkeit von Zukunftsplanungen, die die kommende Lebenswelt von Generationen betreffen. Denn was der Mensch ist und wie er sich verhalten wird, wie sinnhaft also seine Zukunftsplanung ist, ist nicht allein mit vermeintlichen Vernunftgründen im Vorhinein festlegbar.

In diesem Zusammenhang muss der Geschichte als einem zentralen Bildungsfach auch daran gelegen sein, gerade die Fremdheit geschichtlichen Geschehens zum Thema zu machen. Wo geschichtliche Themen kurzsichtig gestrichen werden, weil ihre Inhalte angeblich nichts mehr mit der Gegenwart zu tun haben, ist der tiefere Grund der Befassung mit Geschichte letztlich nicht erfasst worden. Dies geschieht zum Schaden der Gegenwartsgesellschaft, die sich in ihrem am Tagesgeschehen orientierten geschichtsfernen Denken letztlich selbst nicht mehr versteht, d.h. sich ihres Gedächtnisses „beraubt"

                                                   (vgl. Verband der Geschichtslehrer Deutschlands)

 

Anzahl der Klassenarbeiten (G9)

Klasse 5: 2

Klasse 6: 2

Klasse 7: 1

Klasse 8: 1

Klasse 9: 1

Klasse 10: 2

 

Grundsätze zur Bewertung

Sekundarstufe I, Jahrgänge 5-10 (G9)

- 5+6 und 10 zwei Arbeiten im Schuljahr (bei Epochalisierung zwei Arbeiten im Halbjahr!) mit einer Notengewichtung von 40% schriftlich und 60% mündlich.

- 7, 8 und 9 eine Arbeit im Schuljahr mit einer Notengewichtung von 1/3 schriftlich und 2/3 mündlich.

- schriftliche Lernstandserhebungen sind zusätzlich möglich

 

Sekundarstufe II

In den Abiturprüfungsfächern werden im ersten Schuljahr jeweils drei Klausuren, im dritten Schulhalbjahr jeweils zwei Klausuren geschrieben. In den übrigen Fächern werden zwei Klausuren im Schuljahr geschrieben, sofern in diesen Fächern zwei aufeinander folgende Schulhalbjahre in einem Schuljahr zu belegen sind; ansonsten wird eine Klausur in einem Schulhalbjahr geschrieben.

- bei einer Klausur im Hlbj. 60% mdl. / 40% schrftlich

- bei zwei Klausuren im Hlbj. 50/50

- die Klausuren unter abiturähnlichen Bedingungen ('AbiÜb') werden nicht anders gewichtet.

 

eingesetzte Lehrbücher (G9)

 Geschichte und Geschehen, Klett-Verlag

Geschichte und Geschehen 1  Geschichte und Geschehen 2  Geschichte und Geschehen 3/4 

 

Sonstiges

   
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