Am Mittwoch den 31.Mai war es soweit, der Ruderkurs des Jahrgangs Abi2018 mit Herrn Brida und Frau Freese machte sich mit Zug oder mit dem Gemeindebus auf den Weg nach Hameln. In Hameln wurden die Boote abfahrtbereit gemacht und nach einer kurzen Besprechung ging es dann auch schon los.

Das erste Highlight war dann auch schon nach 400 Metern, die erste Schleuse.

Trotz vieler Befürchtungen schafften es alle heil wieder hinaus. Nach 34 Kilometern bei bestem Wetter kamen die Ruderer erschöpft in Rinteln am Ruderhaus an. Nach dem sich alle an Nudel mit Tomatensoße gestärkt haben versuchten sich einige Schüler an dem Einer oder dem Kajak. Doch dies lief nicht so erfolgreich, so dass man auch schnell im Wasser gelandet ist. Auch der See wurde zum Schwimmen genutzt. Nach einem so anstrengenden Tag begaben sich alle kraftlos und müde in ihre Schlafsäcke.

 Am Donnerstag standen dann alle gut ausgeruht wieder auf und nach dem Frühstück, dem Verladen des Gepäcks und Fertigmachen der Boote, stand auch wieder die nächste Strecke von 36 km auf dem Tagesplan. Auf Hälfte der Strecke gab es eine gemeinsame Pause mit Picknick. Nachdem der „Kaiser Wilhelm“ immer näherkam und dann umrundet wurde, war auch das nächste Ziel schon wieder erreicht. Das Ruderhaus in Minden liegt direkt an der Weser und bot über den Balkon einen guten Ausblick über das Wesergeschehen. Auch der angekündigte Test ließ nicht lange auf sich warten, und die dadurch teilweise aufkommende schlechte Laune wurde sofort von der Vorfreude auf das bevorstehende Grillen übertönt. Der Abend neigte sich schnell dem Ende zu, da alle fit für den nächsten Tag sein wollten, der diesmal noch früher begann, da wir möglichst früh in Stolzenau ankommen wollten. Zudem hatten wir die längste Strecke der Ruderwanderfahrt vor uns.

 Am letzten Tag standen dann einmal die Schleuse in Petershagen und die Schleuse in Schlüsselburg auf dem Programm. Nach insgesamt 41,5 Kilometern erreichten dann alle Schüler erschöpft das Ruderhaus in Stolzenau. Zum Schluss musste nur noch aufgeräumt werden und damit war eine gelungene, aber auch anstrengende Ruderwanderfahrt zu Ende und alle freuten sich auf das lange Pfingstwochenende zur Erholung.

   
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